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Fernsehkamera Tonmischpult Konzertaufzeichnung Objektiv an einer Fernsehkamera

Reutlingen

Foto: RTF.1
Neues Landratsamt offiziell eingeweiht

Der Umzug ins neue Landratsamt in Reutlingen ist abgeschlossen. Um dem neuen Sitz der Kreisverwaltung einen offiziellen Charakter zu verleihen, hat Landrat Ulrich Fiedler zur Einweihung des Neubaus eingeladen. Neben Geschichten zur vierjährigen Entstehungsphase war auch der Stellenwert einer funktionierenden Kreisverwaltung in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit ein zentraler Gesichtspunkt.

Im Zeitraffer blickten Veranstalter und Gäste auf die Entstehung des neuen Baus in der Karlstraße zurück. Landrat Ulrich Fiedler begrüßte alle geladenen Gäste, um gemeinsam die Vollendung des Landratsamts zu feiern.

Hochstimmung beim obersten Beamten des Landkreises. "Wir sind dankbar, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben – für die Menschen bei uns im Landkreis, für eine gelingende Demokratie, für einen funktionierenden Staat dieses Gebäude zu errichten, damit wir für die Bürgerinnen und Bürger unsere Dienstleistungen hier erbringen können", verkundet der Reutlinger Landrat Dr. Ulrich Fiedler.

Das Landratsamt - ein Sinnbild für den demokratischen Staat. Hier werde er laut Fiedler erlebbar. Deshalb sei es in Zeiten politischer Extremisierung der Bevölkerung besonders wichtig, den Bürgern ein funktionierendes Dienstleistungsangebot zu bieten.

Immerhin spreche der Bau dafür, meint Andreas Reisch, Geschäftsführer der Baufirma Georg Reisch GmbH. Die Fertigstellung sei innerhalb des finanziellen sowie zeitlichen Rahmens und trotz aller Widrigkeiten gut gelungen. "Das ist ein Projekt aus Corona. Wir wurden beauftragt vor der Ukraine-Krise. Wir haben den Vertrag damals unterschrieben", erzählt Reisch.

"Wir sind glücklich, dass wir es so hinkriegen konnten, rechtzeitig, im Terminplan, im Kostenrahmen. Ja, da sind wir stolz drauf", so der Bauunternehmer.

Aber auch Landrat Fiedler habe seinen Teil zum erfolgreichen Bau beigetragen. Laut Reisch war das Zusammenspiel mit dem Landkreis "von Beginn an erstklassig. Wir sind in vielen großen Städten unterwegs – in München, in Nürnberg überall. Aber hier in Reutlingen – wirklich die Zusammenarbeit war hervorragend." Landrat Fiedler lobte seinerseits die Zusammenarbeit in diesem "Mammutprojekt".

Alleine den Gang zum Notar gemeinsam mit Andreas Reisch beschrieb er als echten Kraftakt. "Jeder, der beim Notar schon mal in einer Grundtücksangelegenheit, oder bei einem Gebäudekauf war, der weiß, dass der komplette Notarvertrag vorgelesen werden muss", erklärt Fiedler.

"Und hier war es ein etwas umfangreicherer Vertrag. Wir saßen von früh morgens bis spät abends beim Notar und haben zugehört", erzählt der Landrat. Bis auf eine kurze Mittagspause seien Landrat und Bauunternehmer von 8:00 Uhr bis 17:30 Uhr bei der notariellen Beuurkundung gesessen.

Mittlerweile kehrt aber der Alltag allmählich im Landratsamt ein, meint Landrat Fiedler. Natürlich könne er noch "nicht ausschließen, dass die Menschen sich verlaufen, die zu uns wollen."

Selbiges sagt er über die Mitarbeiter: "Ich kann vor allem nicht ausschließen, dass die neuen Möglichkeiten dazu führen, dass sich der ein oder andere Mitarbeiter in den ersten Tagen hier verläuft. Es ist ein großes Gebäude .Wir alle brauchen jetzt ein bisschen Zeit, um hier anzukommen."

Aber auch das soll nach der Unterzeichnung im neuen Goldenen Buch bald gelingen – für eine funktionierende Kreisverwaltung und einen funktionierenden Staat.


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